Geschwister Scholl

Nach dem 2. Weltkrieg bekam die Erweiterte Oberschule (Pendant zum bundesdeutschen Gymnasium) in Bützow diesen Namen, da die jungen Leute Vorbilder suchten. Vorbilder, die sie in den Katholiken Geschwistern Scholl fanden. Die Geschwister Scholl, weil sie unter dem Naziregime den Mut hatten, die Verbrechen des Regimes anzuprangern, weil sie es wagten der Goebbelschen Propaganda-Maschinerie zu widersprechen. Sie haben versucht, den Leuten die Augen zu öffnen, sie dazu zu bewegen, gegen die Nazis zu kämpfen.
b Hans und Sophie Scholl versuchten, den "Mantel der Gleichgültigkeit" zu zerreißen.

Biographie

Hans Scholl

Hans Scholl wurde am 22. September 1918 in der Nähe von Crailsheim geboren. Im Jahre 1925 kam er in die Grundschule, drei Jahre später in die Künzelsauer Realschule.
1933 wurde er Mitglied der Hitlerjugend. Da er aber bei einem Parteitag der NSDAP durch die nationalsozialistische Realität enttäuscht wurde, nahm er Kontakt zur verbotenen Jugendorganisation dj 1.11. auf.
Er wurde 1937 mit Freunden aufgrund illegaler Tätigkeiten verhaftet, aber wieder freigelassen.
Im selben Jahr machte er sein Abitur.
1940 begann er mit dem Studium an der Münchener Maximiliansuniversität, wo er Mitglied der Studentenkompanie Medizin war. Das hieß, er konnte dazu berufen werden, und wurde 1942 auch, Sanitätsdienste an Kriegsschauplätzen zu verrichten.
Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der 1942 erstmalig in Erscheinung getretenen "Weißen Rose". Am 18. Februar 1943 verteilte er mit seiner Schwester entgegen der üblichen Vorgehensweise Flugblätter, welche nach der deutschen Niederlage in Stalingrad entstanden, an der Uni. Als sie diese vom Fenster aus auf den Lichthof warfen, wurden sie festgehalten und von der Gestapo verhaftet.
Am 22. Februar wurden sie zum "Tod durch das Beil" verurteilt.
Als es noch am selben Tag vollstreckt wurde, schrie Hans, bevor er sich auf das Schafott legte:

"Es lebe die Freiheit!"

Sophie Scholl

Sophie Scholl wurde am 9. Mai 1921 in Furchtenburg geboren. Nachdem sie 1923 nach Ulm umgezogen war, besuchte sie dort die Mädchenoberrealschule.
Im Alter von 12 Jahren trat sie der Hitlerjugend bei. Aus anfänglicher Begeisterung wurde jedoch bald Kritik.
Im Jahre 1940 absolvierte sie dann das Abitur. Um danach dem Reichsdienst zu entgehen nahm sie an einem Kindergärtnerinnen Seminar teil.
Im Mai 1942 ging sie zur Münchener Universität, an der auch ihr Bruder studierte.
An der Weißen Rose beteiligte sie sich seit dem Frühsommer des Jahres 1942. Dieses tat sie ohne irgendeine Einschränkung. Am 18. Februar des Jahres 1943 wurde sie beim Austeilen von Flugblättern erwischt. Dies führte zu ihrer Verhaftung.
Am 22.2. wurde sie dann zum Tode verurteilt und am gleichen Tag auch durch das Fallbeil hingerichtet.



Geschwister-Scholl-Projekt 2016

Um unsere neuen siebten Klassen die Namensgeber der Schule vertraut zu machen, fand am 08. und 09.09.2016 das alljährliche Geschwister-Scholl-Projekt statt. An diesen speziellen Projekttager wird den Schülern und Schülerinnen das Leben der Geschwister Scholl im Zweiten Weltkrieg dargestellt. Dazu hörten die siebten Klassen Vorträge, fürhten Diskussionsrunden und schauten einen Film. Durch die tatkräftige Vorbereitung und Unterstützung unserer Geschichtslehrer und Herrn Fiedler wurden die Tage für die Siebtklässler spannend und interessant gestaltet.

Autor: Laura

Scholl-Tag

Alle Schüler aus Klasse 5 machen sich an einem speziellen Projekttag mit dem Leben und Wirken der Geschwister Scholl vertraut. Sie hören Vorträge, sehen Video und führen Gespräche über die damalige Zeit.




Gedenkveranstaltungen

Am 60sten Todestag der Geschwister Scholl führten wir im Forum unserer Schule eine Gedenkveranstaltung durch.



 

Termine

2017/2018
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Interessantes

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus [mehr]

Geschwister-Scholl-Gymnasium, 18246 Bützow, Dr.-Winckler-Str., Tel.: 038461 4301, E-Mail: gymn_buetzow@yahoo.de