Deutsch

Das Fach Deutsch nimmt eine besondere Stellung innerhalb des Fächerkanons ein. Es wird als Grundlagenfach bezeichnet, das die Methodenkompetenz der Schüler ausbilden und stärken soll. Die Schüler sollen befähigt werden, sowohl mündliche als auch schriftliche Kommunikationssituationen bewältigen zu können. Der Deutschunterricht leistet dadurch einen besonderen Beitrag zur Bildung und Erziehung unserer Schüler. Sie lernen den richtigen und wirkungsvollen Umgang mit der deutschen Sprache ebenso wie den sachgerechten Umgang mit Texten. Die Beschäftigung mit den verschiedensten Formen der Literatur bietet einen einzigartigen Spielraum für die individuelle Entwicklung jedes Einzelnen.
Die Arbeit an geschriebenen Texten führt zu einer Auseinandersetzung mit seinen formalen und inhaltlichen Aspekten. Dadurch trägt das Fach Deutsch einen sehr wesentlichen Teil zur ästhetischen Bildung der Schüler bei. Der deutschunterricht fördert aber auch die Kreativität des einzelnen Schülers. Er kann verschiedene Schreibtechniken ausprobieren und entwickelt dadurch eine kritisch Sicht auf Fremdtexte.
Eine Tradition und ein Höhepunkt im Schuljahr ist der Lesetag an unserer Schule. Dieser Tag steht ganz im Zeichen des Lesens und all der Dinge, die damit im Zusammenhang stehen. [mehr]


Behandlung des Dramas "Woyzeck" von Georg Büchner (Klasse 11b 2016)

Warum ich Marie umgebracht habe? Ich? Ich habe Marie nicht umgebracht, nicht? Wieso unterstellt man mir so etwas? Blut! Blut stellt nichts dar.
Marie, Marie warum belagert denn keiner Marie? Woyzeck, er er war es. War er es? Das ist doch alles, der Doktor, den Doktor sollte man mal sehen.
Was kann man denn jemanden antun? Diese Diät, auf Erbsen. Das macht doch nur ganz kirre, nicht? Probierts, probierts. Bleibt ihr dort auf dem Damm? Blut, Blut. Dem Doktor, Doktor. Wendet euch ihm zu. Das ist nicht meine Schuld, nein. Mit Marie, dem Tambourmajor. Da wollt ihr die Schuld bei mir suchen? Wie kann man ihm das antun, das fragt ihr nicht. Nur wie kann er das doch tun? Blut, Blut. Traut man mir das zu?
Liebe, zu Liebe, Marie! Dem Doktor, ist´s geschuldet, dass es mit dir zu Ende ging, Marie.


Autor: Jessica

Theater in der Schule

Am 08.11.2012 hatten alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule die Gelegenheit, sich in die Zeit des Georg Büchner versetzten zu lassen.
Zum 200. Geburtstag Georg Büchners im Jahr 2013 hat sich Reimund Groß mit dessen Leben beschäftigt und aus Werken und Briefen von und an ihn, sowie Berichten und Beschreibungen von Freunden und Zeitzeugen, ein Theaterstück gestaltet. Im Stück schlüpft er in die Rolle des Georg Büchners und erzählt so aus dessen kurzem Leben, das schon mit 23 Jahren endete. 60 Minuten lang konnten die SchülerInnen einen Einblick in die Zeit des Biedermeiers erhalten. Eine Stunde, die gefallen hat.

In Vorbereitung auf dieses Theaterstück hatten Schüler aus Klasse 12 alle anderen Klassenstufen über das Leben Georg Büchners informiert.

Deutschstunde der besonderen Art

Eine musikalisch-literarische Deutschstunde der besonderen Art hatten heute alle Klassen unserer Schule. Gleich drei Mal traten die Künstler Detlev Rose und Christian Georgi aus Berlin mit ihrem Heinrich-Heine-Programm im Forum vor unterschiedlichen Klassenstufen auf. Die Vielschichtigkeit des Schaffens Heinrich Heines zeigten Sie in Ihrem unterhaltsamen Programm "Reminiszenzen an Heinrich Heine" allen Schülern auf. Im Programm wechselten Dialoge, Texte und Gedichte mit moderner Vertonung ab. Siebzig Minuten Heinrich Heine - nicht gerade spannend, dachte so mancher Schüler vor dem Programm. Doch die beiden Künstler bewiesen, dass man die Stimmungen und Bilder der Lyrik Heines glänzend musikalisch umsetzen, und so neue Wege zu Heine öffnen kann. Die vielfältigen musikalischen Formen und das Einbeziehen des Publikums kamen bei den Schülern besonders gut an, was der Applaus am Ende deutlich bewies.



 

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