Religion

Der Religionsunterricht ist seinem Wesen nach auf Gemeinsinn, Verständnisfähigkeit, Toleranz und Versöhnung gerichtet. Das Fach Evangelische Religion unterstützt die Schüler bei ihrer Orientierung in der Welt und dem Nachdenken über die eigene Identität. Die Schüler werden mit der biblisch-christlichen Tradition, aber auch mit anderen Religionen bekannt gemacht. Ihnen werden Perspektiven für ihr eigenständiges, begründetes Wahrnehmen, Urteilen und Handeln im Sinne des christlichen Glaubens aufgezeigt.
Die Themen für den Unterricht im Sekundarbereich I sind in besonderer Weise dazu geeignet, die Fragen der Schüler zu berücksichtigen und sie in für sie bedeutsame Fragen zum Dialog zu befähigen.


Lutherehrung

In der Woche vom 01.11. - 03.11.2017 führten wir an unsere Schule die Luthertage durch.
Schon im Januar hatten sich einige Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Frau Naujoks im Rahmen der Projekttage mit der Reformation, die in diesem Jahr 500-jähriges Jubiläum feiert, beschäftigt. Die Projektgruppe erarbeitete Vorschläge, wie in allen Klassen die Ehrung Luthers und damit auch ein Bekanntmachen mit diesem Thema möglich ist. Die praktische Umsetzung erfolgte in dieser Woche. In vielen Unterrichtstunden war das Leben Martin Luthers und die Bedeutung der Reformation Thema. Schülerinnen und Schüler aus höheren Klassenstufen hielten Vorträge in allen Klassen. Im Schulhaus hingen die 95 Thesen und viele Bilder Luthers. Jetzt sollten eigentlich alle wissen, warum wir jedes Jahr am Reformationstag freihaben.
Höhepunkte waren die Eröffnung der Woche (01.11.2017) im Forum der Schule und die Abschlussveranstaltung am 03.11.2017. Hier zeigten einige Schülerinnen und Schüler ein kleines musikalisches Programm. Besonders beeindruckend war der Vortrag von Kim zum Leben Martin Luthers. Schülerinnen und Schüler der zwölften Klassen zeigten eine Diskussionsrunde aus jener Zeit zwischen Luther, Brenz und Tetzel. Die Pastorin Frau Levetzow von der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde von Bützow war als Festrednerin in der Schule und würdigte die Bedeutung der Reformation.






Diskussionsrunde Klasse 11 - März 2016

Karl Marx und Immanuel Kant haben sich letzte Woche in der Diskussionsrunde, die von Miriam geleitet wurde, getroffen. Im Studio herrschte aufgeregte Stimmung, als die Gäste begannen sich über ihr Religionsverständnis auszutauschen. Als Erstes haben sich die Persönlichkeiten vorgestellt und schon am Anfang wurde klar, dass Martin Luther und Kant aufgrund ihrer unterschiedlichen Meinungen keine Freunde mehr werden. Daraufhin mischte sich Frau Sölle ein, wodurch die Diskussion noch interessanter wurde. Trotz der stürmischen Unterhaltung kamen die Gäste auf keine gemeinsame Lösung.

Autor: Laura

Gedenkveranstaltung am 26.01.2016

Der Religionskurs der Klassenstufe 10 bereitete die diesjährige Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus vor. Auch sieben Jahrzehnte nach dem Ende des Naziregimes sollen die schrecklichen Taten aus der NS-Zeit nicht vergessen werden. Deshalb befassten sich die Kursteilnehmer mit dieser Zeit. Um an die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden, von Sinti und Roma, Christen, politisch Andersdenkender oder Widerstandskämpfern zu erinnern, entwickelten sie ein Programm, in dessen Verlauf sie die unterschiedlichsten Lebensläufe von Personen aus dieser Zeit vorstellten.




Religionsunterricht Klasse 8

Die Schülerinnen und Schüler des Religionskurses der 8. Klassen hatten die Aufgabe, in die Person Martin Luthers zu Schlüpfen und seinen Lebensweg darzustellen. Die einzelnen Gruppen wählten Themen wie "Die Kindheit und Jugend", "Das Schlüsselereignis" und "Der Konflikt mit dem Papst." Diese Themen wurden inhaltlich in aufwendig gestalteten Plakaten, im Rollenspiel und in einem Video umgesetzt. Während der Präsentation staunten wir über unsere tollen Ergebnisse. (Autor: Kira)






Berühmte Personen und Religionen

Wie es sich anfühlt, sich in eine andere Person hineinzuversetzen, die vielleicht eine ganz andere Meinung vertritt als man selbst, haben nun auch die beiden 11. Klassen an unserer Schule erfahren. Im Rahmen des Religionsunterrichts führten sie eine Diskussionsrunde über die Religionsdefinition. Das Ziel war es, dass die Schüler berühmte Personen, wie zum Beispiel Albert Einstein, Karl Marx oder auch Oscar Wilde spielten und deren Sicht auf Religion glaubwürdig und realistisch wiedergeben mussten. Das stellte sie jedoch vor einer Herausforderung, denn es wurde schnell deutlich, dass dies gar nicht so einfach sei, sich in eine andere Person hineinzuversetzen. Doch nach einigen Proben war es auch kein Problem mehr und sie fanden schnell Gefallen daran. Jeder Schüler hat sich, um an der Diskussion teilzunehmen eine Berühmtheit ausgesucht. Insgesamt gab es drei Diskussionsrunden die von jeweils einem Moderator geführt wurden.
Autor: Miriam




Gedenkveranstaltung 2015

Am 27. Januar 1945 hatte die Sowjetarmee die Überlebenden des nationalsozialistischen Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau befreit. Der Tag jährt sich heute zum 70. Mal. In dem Lager wurden mehr als 1,1 Millionen Menschen ermordet, eine Million waren Juden. Daran erinnerten in einer Gedenkveranstaltung im Forum unserer Schule die Schüler aus dem Religionskurs der Klassenstufe 10. Auschwitz – dieses eine Wort steht für Millionen Einzelschicksale. Einige Schicksale wurden im Programm verdeutlicht. Jedes der dargestellten Schicksale erzählt von unfassbarem Leid, von unsäglicher Quälerei bis hin zur Ermordung und zeigt, wie grausam all die vielen Lebenswege durchkreuzt und beendet wurden. Auschwitz ist eine Mahnung, was Menschen anderen Menschen antun können und daran wollten unsere SchülerInnen heute erinnern. Die Botschaft des Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus lautet auch bei uns Vergangenes wird nicht vergessen, dazu gedenken wir auch immer besonders den beiden Namensgebern unserer Schule – Hans und Sophie Scholl.




Was sind Religionen?

Diese Frage stellte sich der Religionskurs der elften Klasse im Schuljahr 2011/12. Um einen ersten Überblick zu bekommen, galt es primär, den Blick zu weiten und sich in die Rolle verschiedener Theologen und Dogmatiker zu versetzen. Nach eigenständiger Recherche wurde die Diskussion eröffnet: Ist die Religion wirklich eine Wissenschaft? Warum gibt es keine offizielle Definition? Bedeutet "Religiosität" immer das Glauben an Gott? Welche Funktionen hat die Religion für den Einzelnen und in der Gesellschaft? Der Begriff der Religion setzt sich schrittweise zusammen und bildet ein komplexes, individuelles Bild in den Köpfen der Schüler. Nachdem die anfänglichen Fragen geklärt waren, konnte der Blick nun genauer auf die unterschiedlichen Formen des Glaubens und der Religionen gerichtet werden. Zuerst stand das alltägliche Leben eines postmodernen Religiösen im Mittelpunkt. In einzelnen Gruppen entstanden Plakate mit Informationen zu dem Familienleben, dem Beruf und Freizeitbeschäftigungen, welche typisch für eine solche Religiosität sind. Von der Postmoderne kam es zum Extrem des Fundamentalismus. Merkmale, Lebensweisen und mögliche Gefahren wurden diskutiert und erweiterten ebenfalls den Begriff der Religion.


Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus

An die Gräueltaten der Nationalsozialisten gedachten in einer Gedenkveranstaltungen am 28.01.2013 die Schülerinnen und Schüler unserer Schule. 68 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz wurde in einem Programm an die Opfer der nationalsozialistischen Terrorherrschaft erinnert. Das Programm gestalteten Schüler aus dem Religionskurs Stufe 10 unter der Leitung von Frau Herfort. Damit leisteten sie einen Beitrag dazu, dass alle SchülerInnen über die Ereignisse im Dritten Reich aufgeklärt werden und die vielen Toten aus dieser Zeit nicht in Vergessenheit geraten.
Durch Schilderungen persönlicher Schicksale verdeutlichten sie Erlebnisse und Geschehnisse aus jener Zeit. Vor den Bildern von Hans und Sophie Scholl wurden nach der Schweigeminute weiße Rosen abgelegt. Hier einige Eindrücke von der Gedenkveranstaltung:




 

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